Materiallexikon
Hier werden Fachbegriffe aus der Motorrad-Welt für sie erklärt.
| Name | Erklärung |
3M Scotchlite™ | Bei Dämmerung und Dunkelheit verbessert 3M Scotchlite™ die Sichtbarkeit von Motorradfahrern ganz erheblich. Scotchlite™-Reflexmaterialien besitzen ein offenes, sehr weitwinkliges Rückstrahl-system aus katadioptrisch wirkenden Glaskugeln. Andere reflektierende Materialien benötigen wegen ihres Aufbaus direkt auftreffendes Licht, um zu funktionieren. Scotchlite™ strahlt Licht, selbst wenn es nicht direkt auftrifft, brillant weiß und enggebündelt zur Lichtquelle zurück. Silbernes Scotchlite™ übertrifft selbst die höchsten europäischen Normen bei simulierten schweren Regenfällen. |
Aerotex | Klima-Membran aus PU-beschichtetem Nylon |
Anilinleder | Anilinleder sind nach den Gerbprozessen im Rahmen der Nasszurichtung mit löslichen Farbstoffen gefärbte Leder. Dadurch bleibt das natürliche Narbenbild erhalten und wird nicht verdeckt. Für solche Leder werden gewöhnlich nur Full-Grain-Leder verwendet. |
Carbon | Karbonfaser |
CoolMax® by DuPont | Mit Coolmax® hat DuPont eine Faser entwickelt, die es in sich hat. Wegen ihres speziellen Querschnitts, durch den die Faseroberfläche etwa 25 % größer ist als bei üblichen Fasern, ist Coolmax® in Sachen Feuchtetransport weit besser als vergleichbare Nylon- oder Baumwollmaterialien. Feuchtigkeit auf der Haut wird sofort vom Körper weg ins Gewebe transportiert. |
Cordura® AFT by DuPont | Cordura® AFT ist der Beweis, dass es Cordura nicht mehr nur als klassisches Gewebe gibt. AFT steht für Air Flow Technology, einer speziellen Luftfluss-Technolgie, die den Cordura® AFT Stoffen eine einzigartige Kombination von Haltbarkeit und Komfort verleiht. Cordura® AFT Stoffe sind nicht gewebt, sondern in einem speziellen Verfahren gewirkt. Der Stoff erhält dadurch eine deutlich höhere Atmungsaktivität als dies bei herkömmlichen Cordura® Geweben möglich ist, und dies bei fast gleicher Festigkeit. |
Cordura® by DuPont | Die extreme Festigkeit, die Haltbarkeit und die angenehmen Trageeigenschaften von Cordura®-Geweben haben eine neue Generation von Motorradbekleidung möglich gemacht. Bekleidung, die deutlich leichter, bequemer zu tragen und einfacher zu pflegen ist als Motorradbekleidung aus Leder, und trotzdem Abriebeigenschaften aufweist, die der Motorradfahrer von echter Funktionsbekleidung erwartet. Der große Erfolg hat die Familie der Cordurac-Stoffe immer weiter anwachsen lassen, und es gibt inzwischen spezifische Cordura®-Qualitäten für verschiedenste Anforderungen. |
GORE-TEX® | Das Prinzip aller Klimamembranen beruht darauf, dass Wasser nicht in die Bekleidung eindringen, Wasserdampf (Schweiß, Körperfeuchtigkeit) aber möglichst ungehindert austreten kann. Je mehr Wasserdampf austreten kann, desto angenehmer das Tragegefühl. Die GORE-TEX®-Membrane hat auf einem einzigen Quadratzentimeter 1,4 Milliarden Poren, durch die der Wasserdampf austreten kann. Die GORE-TEX® Kombination aus hoher Wasserdichtigkeit und hoher Wasserdampfdurchlässigkeit ist in vielen unabhängigen Tests seit Jahren der anerkannte Maßstab für die mittlerweile undurchschaubar gewordene Zahl von Membrananbietern. Die hauchdünne Polytetrafluorethylen-Folie (PTFE-Folie) ist von der Stärke (0,02 mm) her mit normaler Frischhaltefolie vergleichbar. Ansonsten ist sie aber ein High-Tech-Produkt, das unter anderem auch in der Medizintechnik, in Weltraumanzügen oder für Industriefilter verarbeitet wird. Diese Anwendungsgebiete erheben allerhöchste Ansprüche an Qualität und Funktion. Ein einzigartiges, vernetztes Kontrollsystem, das jeden Produktionsschritt einbezieht, garantiert, dass Sie qualitativ hochwertige, langlebige Produkte mit herausragender Funktion kaufen. Um die Übersichtlichkeit zu verbessern, sind in unserem Katalog alle GORE-TEX®-Artikel mit dem Zusatzkürzel GTX versehen. |
hydrophobiertes Leder | Wasserabweisend ausgerüstetes Leder. Es wird bei wasserdichten und atmungsaktiven Bekleidungsstücken verwendet und ist so ausgerüstet, daß es mit Membranmaterialien zusammen funktioniert. Das bedeutet, es hat eine deutlich reduzierte Wasseraufnahme im Vergleich zu normalem Leder. So kann es auch längeren Regengüssen ohne größere Gewichtszunahme trotzen, trocknet deutlich schneller ab als normales Leder und erhält trotzdem seine Trageeigenschaften über einen langen Zeitraum. Gefettete Leder mögen ebenfalls für eine gewisse Zeit Wasser abhalten, aber die Poren sind zugeschmiert und das Leder kann keinen Wasserdampf mehr durchlassen, nicht mehr atmen. Hydrophobierte Leder werden in einem aufwendigem Gerbprozeß wasserabweisend ausgerüstet. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, ausschließlich Plegemittel zu verwenden, die diese Eigenschaft nicht einschränken. Hände weg von normalen Lederfetten. |
Känguruhleder | Dieses Leder zeichnet sich durch seine herausragende Geschmeidigkeit und Reißfestigkeit aus, und dies bei verhältnismässig geringer Dicke. |
Mesh | Gewebe mit Netzstruktur welches für eine besonders gute Durchlüftung sorgt und sehr schnell abtrocknet. |
MicroFleece | Sehr dünnes Fleece Material, dass sich durch besonders gute Trageeigenschaften auszeichnet. |
Multifiber | Bezeichnet einen Verbund aus drei verschiedenen Materialien. Im einzelnen handelt es sich dabei um Aramid-, Carbon- und Glasfasermatten, die unter Verwendung von Polyesterharz zu einer besonders festen und leichten Schale verarbeitet werden. |
Neopren | Neopren ist eine Markenbezeichnung für Chloroprenkautschuk, einen durch Polymerisation hergestellten Kunstkautschuk, der als Kompaktbeschichtung auf einer textilen Grundware aufgebracht ist. Neopren zeichnet sich vor allem durch seine Geschmeidigkeit, Winddichtigkeit und sein Wärmeisolationsvermögen aus und eignet sich daher hervorragend für Surfanzüge. Wegen dieser Eigenschaften wird Neopren vor allem für Nierengurte eingesetzt. |
Nylon | Nylon/Oxford-Nylon. Hohe Strapazierfähigkeit, eine glatte Oberfläche und relativ niedriges Gewicht sind typische Eigenschaften von Nylon-Qualitäten. Damit ist Nylon mit entsprechender wasserdichter Ausrüstung ideal für Regen- und Thermobekleidung, als schwerere Ausführung auch für andere Bekleidungstypen und für Gepäck geeignet. Diese schweren Qualitäten bezeichnet man auch als Oxford-Nylon, das es in verschiedenen Gewichtsklassen (u. a. 210 D und 420 D) gibt, während mit Nylon Taffeta leichte (70 D) Nylongewebe gemeint sind. In unbeschichteter Variante treffen Sie Nylon Taffeta bei fast allen Bekleidungsstücken als Futterstoff an. |
Pittards® | Dieses von der britischen Firma Pittards entwickelte äußerst hochwertige Leder erhält seine besonderen Eigenschaften durch ein spezielles Gerbverfahren. Dies führt dazu, dass Pittards-Leder wasserabweisend und atmungsaktiv ist, nicht ausfärbt und auch nach dem Trocknen weich und geschmeidig bleibt. |
Polyamid | vielseitige, reiß- und scheuerfeste Kunstfaser, die nur wenig Flüssigkeit aufsaugt (vier Prozent des Eigengewichts) |
Polycarbonat | Thermoplastische Kunstoffe lassen sich aufschmelzen und im flüssigen Zustand in verschiedenster Form verarbeiten, hier im Spitzgussverfahren zu Helmschalen. |
Polyethylen | vielseitiger thermoplastischer Kunststoff; im Bekleidungsbereich v. a. als Trägerplatte oder Hartschale für Protektoren, seltener aufgeschäumt als eigenständiger Protektor, da relativ geringe Schlagdämpfung |
Rindleder | Sogenanntes "echtes Rindleder" gibt es in vielen unterschiedlichen Qualitäten, die selbst von Experten schwer und von Laien fast gar nicht auseinander gehalten werden können. Wichtig ist, dass kein Spaltleder und kein Leder mit Kunststoffoberfläche verwendet wird, sondern ausschließlich Rind-Oberleder. |
schoeller® Reflex | Schlechte Sichtverhältnisse können ein beträchtliches Sicherheitsrisiko darstellen. Schoeller® hatte sich deshalb 1995 zum Ziel gesetzt, ein Gewebe zu entwickeln, das Licht reflektiert. Durch den Einsatz eines neuen 3M-Reflektionsgarns und eine komplexe Webart gelang dieses Vorhaben: Bei normalen Lichtverhältnissen verzeichnet das Gewebe eine leicht gepunktete Optik. Wird es angestrahlt, werfen Millionen kleinster Glaskügelchen das Licht zur Quelle zurück. Der Träger wird auf bis zu 100 m sofort sichtbar. |
schoeller®-dynamic-extreme | Die ursprüngliche Entwicklung von dynamic entstand durch die Suche nach einem Gewebe, das sowohl für den Skisport als auch für Bergwanderungen eingesetzt werden konnte. Eine Kombination aus hochwertigen High-Tech-Fasern machte diesen Allroundeinsatz möglich, denn dynamic-Gewebe bringen alle Funktionen mit, die von moderner und sportgerechter Bekleidung gefordert werden: hohe Elastizität, Robustheit, Klimaorientiertheit und einen ausgeprägten Tragekomfort. Eine Variante der schoeller®-dynamic-Gewebe sind die „extreme"-Qualitäten. Sie zeichnen sich zusätzlich durch eine hohe Abriebfestigkeit aus, die durch die Verarbeitung einer speziellen Cordura®-Faser erreicht wird. Denn außergewöhnliche Bedingungen fordern extreme Funktionalität. |
schoeller®-dynamic-extreme | Die ursprüngliche Entwicklung von dynamic entstand durch die Suche nach einem Gewebe, das sowohl für den Skisport als auch für Bergwanderungen eingesetzt werden konnte. Eine Kombination aus hochwertigen High-Tech-Fasern machte diesen Allroundeinsatz möglich, denn dynamic-Gewebe bringen alle Funktionen mit, die von moderner und sportgerechter Bekleidung gefordert werden: hohe Elastizität, Robustheit, Klimaorientiertheit und einen ausgeprägten Tragekomfort. Eine Variante der schoeller®-dynamic-Gewebe sind die „extreme"-Qualitäten. Sie zeichnen sich zusätzlich durch eine hohe Abriebfestigkeit aus, die durch die Verarbeitung einer speziellen Cordura®-Faser erreicht wird. Denn außergewöhnliche Bedingungen fordern extreme Funktionalität. |
schoeller®-dynatec | schoeller®-dynatec ist ein Schutzgewebe, das speziell für Motorradfahrer entwickelt wurde. Motorrad-Bekleidung muss abriebfest, reissfest und sturzsicher sein. Im Falle eines Sturzes muss sie Schutz für die Haut bieten, um schlimme Abschürfungen zu vermeiden. Das sind Anforderungen, die bislang nur von guten Lederanzügen und Schutzbekleidung aus schoeller®-keprotec® erfüllt wurden. Mit dynatec hat Schoeller 1993 nun ein weiteres Material geschaffen, das im Vergleich zu vielen herkömmlichen Geweben weit höhere Schutzfunktionen bietet, kombiniert mit Trageeigenschaften, die höchsten Komfortansprüchen gerecht werden. |
schoeller®-dynatec | schoeller®-dynatec ist ein Schutzgewebe, das speziell für Motorradfahrer entwickelt wurde. Motorrad-Bekleidung muss abriebfest, reissfest und sturzsicher sein. Im Falle eines Sturzes muss sie Schutz für die Haut bieten, um schlimme Abschürfungen zu vermeiden. Das sind Anforderungen, die bislang nur von guten Lederanzügen und Schutzbekleidung aus schoeller®-keprotec® erfüllt wurden. Mit dynatec hat Schoeller 1993 nun ein weiteres Material geschaffen, das im Vergleich zu vielen herkömmlichen Geweben weit höhere Schutzfunktionen bietet, kombiniert mit Trageeigenschaften, die höchsten Komfortansprüchen gerecht werden. |
schoeller®-keprotec® | Dieses besonders hochwertiges Gewebe wurde vor mehr als fünfzehn Jahren für den Motorradrennsport-Bekleidung entwickelt. Geforscht wurde nach einem Gewebe, das ähnliche hohe Schutzfunktionen erfüllt wie Leder, aber einen höheren Tragekomfort und mehr Bewegungsfreiheit bietet. Durch den Einsatz von hochfesten Aramidfasern (z.B.Kevlar® von DuPont), die über eine sehr hohe Reissfestigkeit und Temperaturbeständigkeit verfügen, in Kombination mit speziellen Polyamidfasern gelang es Schoeller®, ein Gewebe zuentwickeln, das diese hohen Anforderungen erfüllt. |
Sympatex | porenlose Klima-Membran aus PSE, die elektrochemisch die einzelnen Wassermoleküle abtransportiert |
Tactel | Zu einer neuen Generation von High-Tech Fasern gehört Tactel®: eine auf Polyamid-Basis entwickelte Faser, die in unterschiedlichen Modifikationen auftreten kann, so dass Stoffe in den verschiedensten Optiken gestaltet werden können. Gemeinsam ist all diesen Tactel® Qualitäten, dass sie atmungsaktiv, wind- und wasserabweisend und außerdem besonders strapazierfähig und langlebig sind. |
Taslan | Der weiche Griff und die angenehm natürlichen Trageeigenschaften dieses Gewebes sind Ergebnis einer speziellen Behandlung der Garne. Das Filamentgarn ist besonders voluminös und hat eine texturierte Oberfläche mit einem festen Kern. Verarbeitet zu Geweben unterschiedlicher Gewichtsqualitäten, erhält man ein Material, dessen Anmutung sehr an Naturmaterialien erinnert, allerdings verbunden mit deutlich besseren Langzeiteigenschaften. |
Teflon® | Den Markennamen Teflon® werden Sie schon häufiger gehört haben, vor allem im Zusammenhang mit allem, was nicht anhaften darf. Bei Geweben wird Teflon® als unsichtbare Umhüllung von Garnen eingesetzt. Damit ausgerüstete Bekleidung ist äußerst wasser-, schmutz- und ölabweisend. Für Sie hat das den Vorteil, dass sich der Oberstoff Ihrer Bekleidung bei Regen weniger vollsaugen kann und dass sich der Pflegeaufwand auf ein Minimum reduziert. Aufgrund dieser Eigenschaften setzen wir Teflon® vor allem bei Membranbekleidung ein. |
Thermolite | Thermolite tritt den Beweis an, dass das Prinzip „Viel hilft viel“ bei Thermo-Isolierungen ausgedient hat. Die aus 80% recyceltem Polyester bestehende leichte Isolations-faser bietet trotz ihres geringen Gewichts gute Isolation, und das auch bei Feuchtigkeit und über einen langen Tragezeitraum. Je nach Einsatzgebiet setzen wir dabei die beiden Varianten Thermolite Active oder Thermolite Plus ein. |
Thinsulate™ | Wer bis jetzt bibbernd vor Kälte jedem Tier mit dichtem Fell neidisch hinterherblickte, dem wird nun warm ums Herz. Denn 3M ist der Natur auf den Pelz gerückt und hat nach ihrem Vorbild das ThinsulateTM Mikrofaser-Vlies entwickelt, das bei jeder Temperatur eine gute Figur macht. Durch die extrem dünnen Fasern hat das Vlies eine erheblich höhere Gesamtoberfläche pro Volumeneinheit und kann mehr isolierende Luft festhalten. Das bedeutet einen hervorragenden Kälteschutz schon bei geringen Materialstärken. |
Verloursleder | Veloursleder. Auf der "Fleischseite" angeschliffene Lederarten werden als Veloursleder bezeichnet. Aufgrund seinen besonderen Weichheit und Geschmeidigkeit setzen wir es vor allem als Visierwischer bei Handschuhen ein. |
Ziegenleder | Typisch für Ziegenleder mit seinem Narbenbild aus halbmondförmig angeordneten, deutlich schräg in das Lederinnere verlaufenden Deckhaarlöchern ist sein besonders weicher Griff. Aufgrund dieser Eigenschaft und seiner sehr dichten Struktur und festen Verbindung zwischen den Lederhautschichten eignet sich Ziegenleder besonders für hochwertige Handschuhe. |

















